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The Story behind

"WorldCitizen"

Jahcoustix feat. Shaggy

Sendung vom 30. August 2012

Der Reggae-Musiker Jahcoustix aus München ist Diplomatensohn und reiste schon als Kind quer durch die Welt. Jetzt hat er mit Shaggy aus Jamaika den Song "WorldCitizen" aufgenommen. Wie es zu der Zusammenarbeit gekommen ist, worum es in dem Lied geht, und was ein "WorldCitizen" überhaupt ist, erklärt uns Jahcoustix in der Story Behind.

Story Behind: Jahcoustix feat. Shaggy - "WorldCitizen"; Jürgen Josting


Was ist die Botschaft hinter "WorldCitizen"?

Jahcoustix: Die Botschaft ist, die Hoffnung nicht zu verlieren, dass man was verändern kann. Man muss ja nicht gleich die ganze Welt verbessern, und vor allem muss man zuerst bei sich selber anfangen. Ich ertappe mich selber auch immer wieder dabei, wie ich über Vorurteile stolpere, die ich kritisiere, gleichzeitig dann aber bei mir selber erkenne.


Wie ist Dir die Idee zu dem Lied gekommen?

Cover von Jahcoustix; Embassy of music

Jahcoustix feat. Shaggy: "WorldCitizen"

Die Idee ist so entstanden, dass ich von "Think Big" angesprochen wurde, ob ich nicht Lust habe, einen Song zu schreiben. Das ist ein Projekt von drei Berliner Jungs, die an Berliner Schulen Workshops mit Schülern machen. In denen geht es darum, Gemeinsamkeiten zu finden. Anstatt immer nach Unterschieden zu suchen. Es geht um Toleranz und Rassismusbekämpfung.


Du bist in meinen Augen ein perfekter Weltbürger, also "WorldCitizen"...

Ich bin durch die Arbeit meines Vaters, der Diplomat ist, sehr viel rumgereist als Kind. Ich habe in sehr vielen verschiedenen Ländern gelebt: Mexiko, Liberia, New York, Kenia und auch dann später noch in Ägypten. Dadurch habe ich eben sehr viele Menschen und Kulturen und Mentalitäten kennengelernt und mich von Kindesbeinen an als Weltbürger verstanden.


Und wie war die Zusammenarbeit mit Shaggy?

Als ich Shaggy kennengelernt habe, muss ich sagen, war ich sehr positiv überrascht. Denn zuerst habe ich gedacht: "Okay, Shaggy ist ein Weltstar. Jetzt schauen wir mal, wie der so auf mich reagiert." Denn er wirkt in den Medien nicht unbedingt wie der nahbarste Typ. Aber Shaggy hat sich sehr darauf eingelassen, hat das wirklich total durchgezogen und war sehr, sehr, sehr nett einfach! "Ey, komm, lass dich mal drücken", so nach dem Motto.


Was würdest Du mit dem Song gerne erreichen?

Ich würde mir wünschen, dass die Leute auf den Song insofern reagieren, dasss man bei sich selber mal anfängt, Dinge zu ändern! Dass man über den eigenen Schatten springt, dass man um die nächste Ecke denkt und dass man eben auch, auf Menschen zugeht! Dass man selber die Initiative ergreift!
(Andrea Halter)





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