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Jamaika
Sendung vom 06. August 2012
Manche sagen, Jamaika sei der lauteste Ort der Welt. Richtig ist auf jeden Fall, dass sich auf der Karibik-Insel die Musik kaum von der Kultur trennen lässt. Das Leben wird in Musik verhandelt. Das hat auch unsere Reporterin Ellen Köhlings bei ihrer Reise quer über die Insel erleben dürfen.
Musik ist allgegenwärtig. Ob in den Sammeltaxis, den Minibussen, an der Straßenecke - überall wummert der Bass. Und jeder Jamaikaner kennt sich aus mit den neuesten Tunes, wie man in Jamaika sagt - egal ob Oma oder Kleinkind. Wer auf Party aus ist, muss in die Hauptstadt Kingston reisen. Übernachten kann man in den zahlreichen Hotels, aber auch privat. Wo die heißeste Party steigt, erfährt man bei den Jamaikanern selbst. Sie sind sehr hilfsbereit und offen. Meistens gehen sie auch von sich aus auf Besucher zu und nehmen gerne Fremde mit zu einem Dance. Allerdings sollte man sich dafür erkenntlich zeigen, z. B. mit ein paar Drinks. Wichtig ist auch, dass man nachts nicht ganz allein unterwegs ist.
Jamaika gibt aber nicht nur eins auf die Ohren, sondern spricht alle Sinne an. Die Natur ist atemberaubend: weiche Hügel in allen Grünschattierungen, blühender Hibiskus und der Soundtrack der Natur, die exotischen Vögel und Insekten. Am ehesten findet man das im Süden, zum Beispiel am Treasure Beach. Ein bisschen mehr Action am Strand gibt es in Negril. Besonder urig geht es in Bloody Bay zu. Das Office of Nature ist einer der wenigen öffentlichen Strände, der nicht zu Hotelketten und Resorts gehört. Dort kann man in Ruhe sein Red Stripe, das jamaikanische Bier, trinken, Reggae und Dancehall hören und frischen Fisch vom Grill essen.
(Ellen Köhlings)
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