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What’s up, Social Media Week?
Sendung vom 24. September 2012
Das Internet lässt uns nicht nur unablässig mit Freunden kommunizieren, sondern ermöglicht uns auch, an weit entfernten Konferenzen teilzunehmen. Vom Sofa können wir uns dann per Stream Talks und Vorträge anschauen - und im Blog verfolgen, was anderswo los ist. So auch bei der Social Media Week.
Die Social Media Week (SMW) dreht sich rund um soziale Medien. So weit, so wenig überraschend. Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass hier ständig über Facebook diskutiert wird: Um die 36.000 "echte" und bis zu 150.000 Online-Teilnehmer verfolgen in den nächsten Tagen, was in den 13 teilnehmenden Städten weltweit an Themen aufs Podium gebracht wird.
Dabei geht es ganz grob um alles, was tatsächlich direkt die sozialen Medien, im Allgemeinen die Netzwerke, und überhaupt die Kommunikation im Internet betrifft - aus politischer, gesellschaftlicher aber auch aus wirtschaftlicher Sicht. Für Leute, die "Business" machen, also die ihr Unternehmen ins Netz bringen wollen, und für solche, in deren Leben das Netz und die sozialen Medien eine große Rolle spielen - also für uns.
Das Blog zur Veranstaltung ist zunächst mal eine Art des erweiterten Veranstaltungsverzeichnisses mit Interviews und Hintergründen zu dem, was man in den verschiedenen Städten an Terminen findet. Zusätzlich stellt das Ganze aber auch eine tolle Fundgrube im Sinne eines Nachrichten-Magazins dar, für das, was gerade diskutiert wird - und wo sich dank der sozialen Netzmedien analoge und virtuelle Welt überschneiden.
Beispiele: In Berlin wird die Botschafterin des Süd-Sudan sprechen, und zwar unter dem Titel "Open Sourcing a new nation - giving voices to the voiceless": Außerdem wird es um das Thema "Menschenrechte und das Internet" gehen - auch in Berlin, wo laut der SMW die meisten politischen Themen weltweit auf dem Programm stehen.
Hier und da verstecken sich bei der SMW auch immer wieder großartige, glitzernde Geschichten des Social Web, die auch der Blog erzählt: In L.A wird zum Beispiel Mark Horvath sprechen, der nachdem er seinen Job verloren hatte, eine Weile obdachlos war. Er hat sich einen Namen gemacht, in dem er Fotos von Obdachlosen gemacht und ihre Geschichten im Netz erzählt und über soziale Netzwerke verbreitet hat.
Wer die SMW verfolgen will - aber in keiner der teilnehmenden Städte wohnt: Das Netz macht's möglich. Es gibt über die Website der Social Media Week einen Link zu Stream, darunter findet sich eine Art "Fernsehprogramm" für alle Veranstaltungen, die man online verfolgen kann. Und dazu, natürlich: Der Blog mit allen Infos zum Lesen und Klicken.
(Christine Watty)
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