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Süperflimmern

Online und legal?

Programmguide vom 15.08.12

Filme, Serien, Dokus oder Reportagen: Das Netz füttert uns mit bewegten Bildern aller Art. Die Rede ist dabei nicht vom illegalen Downlod, denn es geht auch auf legalem Weg. Funkhaus Europa-Reporterin Emily Thomey hat sich schlau gemacht und Online-Videotheken & Co. genauer unter die Lupe genommen.

Regal in einer Videothek; Rechte: dpa


Stiftung Warentest hat die einschlägigen Anbieter Telekom Videoload, Maxdome von ProSiebenSat1 oder Apple TV getestet. Dabei hat keiner der Anbieter gut abgeschnitten. Ton und Bild waren zwar bei den meisten Onlinevideotheken weitgehend in Ordnung - das aber, ist eigentlich das mindeste, was man erwarten kann.


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Doch weder die Bedienung, noch die Auswahl ist so gut wie die Offline-Videothek um die Ecke. Es lohnt sich also noch, nicht im Sessel kleben zum bleiben.


Online-Videotheken

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Die Anbieter werden daran noch arbeiten müssen, vor allem, weil auch kostenlose, legale Online-Videotheken gerade aufpoppen. Youtube machte jetzt von sich reden, weil es die Sektion "Movies" eingeführt hat. Dort kann man ganz legal Filme aus den unterschiedlichsten Genres gucken. Die Auswahl ist allerdings noch mehr als dürftig. Da es aber richtig viele Kategorien gibt, hat Youtube sich wohl einiges vorgenommen. Einen coolen Film können wir aber schon empfehlen. "STATUS YO!" spielt in der Berliner HipHop-Szene und zeigt alles, was so dazu gehört: Breaking, Sprayen, Rappen. Der Film macht richtig Bock, auch wenn er schon acht Jahre alt ist.


Investiger Journalismus bei Youtube

Unsere Videos können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
http://www.macromedia.com/go/getflashplayer_de

Investiger Journalismus bei Youtube:

Sebastian Filipowski im Gespräch mit Leonard Novy, Medien- und Kommunikationsforscher

(15.08.12), 3'04

Youtube versucht sich also als Videothek, aber nicht nur das: Youtube möchte auch ernsthaften Journalismus promoten. Ein neuer Kanal heißt "iFiles" und der will richtig guten und damit auch teuren investigativen Journalismus bieten. Klingt zunächst nicht kompatibel, aber genau genommen haben auch diverse etablierte Fernsehsender ihre Kanäle bei Youtube, darunter ARD, ZDF, ARTE etc. So gesehen klingt "iFiles" nicht mehr so außergewöhnlich.


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Hinter dem Kanal steckt die gemeinnützige Organisation CIR, die sich um investigativen Journalismus kümmert. Mitglieder sind unter anderem die Knight Foundation, eine Stiftung, die viel Geld in diese sehr teure Sparte des Journalismus steckt, und dann so namenhafte Medienmarken wie Reuters, Al Jazeera, BBC, The New York Times. "iFiles" ist also ein global vernetzter, unabhängig finanzierter Kanal, und so global und vielfältig sind auch die Themen der Reportagen: Es geht um den Konflikt in Syrien, um verheiratete Kinder in den unterschiedlichsten Ländern, über Geisterstädte in den USA, um öffentliche Überwachung, oder die versteckten Kosten von Hamburgern. Es lohnt sich also hier durch zu zappen.
(Emily Thomey)





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