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Süperflimmern

Chemie, Medizin und Popcorn

Programmguide vom 26.09.12
Junior Docs, Screenshot. Eine junge Ärtztin in OP-Kleidung; ZDFneo

Jungen Ärzten über die Schulter schauen, alle 94 Elemente verstehen lernen und poppiges Popcorn produzieren. Funkhaus Europa Reporterin Emily Thomey sagt, wie, wo und wann.


Serien gucken ist nach Computerspielen die schlimmste Bildschirm-Sucht, die wir uns vorstellen können. Trotzdem empfehlen wir Ihnen im Süperflimmern jede Woche, welche Serien Sie süchtig machen könnten, welche Videos Sie anklicken sollten und wo es schöne Filme gibt - auch im Netz.


Junior Docs

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Eine Schwäche von vielen Bildschirmfans sind Krankenhausserien. Die sind vielleicht nicht so cool wie "Breaking Bad" aber bei "Emergency Room" oder "Grey's Anatomy" gibt es auch große Gefühle, ein paar Tote und viele Zuschauer. Ein kluger Schachzug also, dass ZDFneo ab diesen Donnerstagabend eine neue Krankenhausserie zeigt: "Junior Docs" heißt die und ist anders als die genannten Serien total real.

In "Junior Docs" können wir den Berufseinstieg junger Ärzte miterleben. Die Assistenzärzte werden gefilmt, wie sie Spritzen setzen, als Notarzt Menschen wiederbeleben oder auch operieren. Die Serie soll dramatisch sein und gleichzeitig auch sensibel, so wird es versprochen und auch das Privatleben der Ärzte soll gezeigt werden. Das britische Vorbild wird offenbar gerne gesehen, denn gerade produziert die BBC schon die dritte Staffel. "Junior Docs" die Serienempfehlung für diesen Donnerstag 20:15 Uhr, Primetime bei ZDFneo.


94 Elemente

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Eine weitere dokumentarisch angelegte Serie, die wir empfehlen wollen, heißt "94 Elements". Dieses Kurzfilmprojekt zeigt zu jedem der 94 natürlich existierenden Elemente, aus denen unsere Welt aufgebaut ist, einen Film. Zumindest ist das der Plan des Briten Mike Paterson, der das Projekt initiiert hat. Sein Ansatz ist ein sehr alltäglicher. Wir erfahren in den Kurzfilmen, was die chemischen Elemente mit unserem Leben zu tun haben und auch was für Konsequenzen unser exzessiver Gebrauch für die Natur oder andere Menschen hat.

Ein Film begleitet einen alten Mann, der 1982 das letzte Mal auf die Straße gegangen ist. Er braucht ein Beatmungsgerät und verbringt seine Tage im Krankenhaus. Trotzdem ist er ein lebensfroher Mensch. Beim Schauen des Films, beginnt man ganz bewusst zu Atmen und realisiert richtig körperlich dieses Element.

Ein anderer Film, in Indien gedreht, zeigt zwei Kupferarbeiter, die erklären, wie sie das Kupfer isolieren, um es weiterzuverkaufen. Eine illegale und vor allem gesundheitlich gefährliche Arbeit, die dazu auch noch die Umwelt vergiftet. Vier der 94 geplanten Filme sind schon online. Die Finanzierung für noch weitere vier Filme steht bereits, zum Teil auch über Crowdfunding. Man kann und sollte das Projekt immer noch unterstützen: "94 Elements" ist eine tolle Idee mit wirklich sehr schön produzierten Filmen.


Der Popinator

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Zuletzt lachen wir noch über den Popinator. Das ist eine kleine mit Popcorn gefüllte Maschine, die auf das Wort "POP" reagiert. Sie schießt ein Popcorn in die Richtung, aus der man "POP" gerufen hat. Verrückte Idee aber für manche Leute ist Popcorn halt ihr Leben, so zumindest erklärt es Barry, der allerdings auch für eine Popcorn Firma arbeitet, die den Popinator erfunden hat.

Super Marketing Idee, fast schon für einen guten Zweck, wenn man auf Popcorn steht. Aber auch ordentlich überflüssig, wenn man an die vielen Elemente denkt, die hier verbraucht wurden ohne, dass jetzt eine Notwendigkeit wie in den "94 Elemente" Filmen deutlich wird.
(Emily Thomey)





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