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Mikro-Jobber

Für den schnellen Euro zwischendurch

Sendung vom 11. Juli 2012

Streetspotr, Appjobber und Co.: Wer mit dem Smartphone sein Taschengeld aufbessern möchte, findet im App-Store das eine oder andere Programm für den schnellen Euro. Über 10.000 Smartphonebesitzer verdienen sich inzwischen bei Anbietern wie Streetspotr nebenbei etwas dazu. Einmal angemeldet, zeigt die App mögliche Jobs im Umkreis von 300 Metern an.

Unsere Videos können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
http://www.macromedia.com/go/getflashplayer_de

Niko Aslanidis im Gespräch mit Melih Serter, Funkhaus Europa-Reporter

(11.07.12), 3'43

Speisekarten fotografieren, Parkhäuser beschreiben oder Restaurants testen: Wer einen Spot annimmt, hat etwa 24 Stunden Zeit, den Auftrag zu erledigen, obwohl die einzelnen Jobs höchsten zehn Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Die Bezahlung beträgt je nach Aufwand zwischen 1,50 Euro und 15 Euro.

Einen Haken an der Geschichte gibt es bislang nicht, noch nicht einmal bei der Anmeldung. Persönliche Daten werden zwar abgefragt, man kann aber einen Nickname benutzen. Das 'leicht verdiente' Geld wird nach getaner Arbeit auf ein PayPal-Konto überwiesen, weshalb auch niemand wichtige Kontodaten angeben muss.

Bislang werden Mikro-Jobs nur in Großstädten wie Bremen, Berlin, Hamburg oder Köln angeboten - ländliche Regionen sollen laut Streetspotr bald folgen.

Nach einem ähnlichen Prinzip wie Streetspotr arbeitet auch der Appjobber. Auch hier werden dem Nutzer mehrere Jobs angeboten, die sie oder er annehmen kann. Und auch hier wird häufig nach Straßeneigenschaften gefragt, oder es werden kleinere Tests in Auftrag gegeben. Eine weitere App, die zum Geldverdienen geeignet ist, bietet das Marktforschungsunternehmen Mobrog. Hier kann der Smartphonebesitzer jederzeit und überall an Online-Umfragen teilnehmen, und bekommt dafür zwischen 1,50 Euro und 3 Euro.

Reich kann man mit den Mikrojobs sicherlich nicht werden, aber zumindest das nötige Kleingeld für den Kaffee beim Shoppen sammeln.
(Melih Serter)





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