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Themenwoche

Occupy

Was von der Revolution übrig ist

Vor einem Jahr am 17. September 2011 hat es angefangen: Tausende Menschen besetzten den Zuccotti Park in New York. Innerhalb weniger Wochen hagelte es Proteste und Besatzungen in Amerika und über 70 Städten Europas. Eine neue Form des Protestes war geboren: Keine Anführer, kein Maßnahmenkatalog. Die Euphorie war groß. In dieser Woche fragen wir uns täglich: Was ist nach einem Jahr noch übrig von Occupy?

Anonymous-Masken; Rechte: dpa


Wir sprechen mit Protestforschern, Dokumentarfilmern und mit Menschen, die bei Occupy dabei waren. Und wir schauen auch nach New York und seine Festivitäten zum einjährigen Jubiläum der "Occupy - Wall Street".


Der Film "Occupy me"

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Anna-Bianca Krause im Gespräch mit Ilona Koglin, Journalistin

(21.09.12), 5'03

Ilona Koglin und Marek Rohde sind mit dem Hund spazieren gegangen und haben sich über die Occupybewegung unterhalten. Dabei kam ihnen die Idee durch Deutschland zu reisen und einen Film über die Aktionen der Occupybewegung zu drehen. Denn ihrer Ansicht nach war die Informationslage über die Aktionen zu sehr auf Frankfurt fokussiert und insgesamt nicht ausreichend und das Ehepaar war vor allem eines: neugierig.


Occupy Düsseldorf aus der Sicht einer Abiturientin

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Anna-Bianca Krause im Gespräch mit Isabel Steil, Abiturientin aus Düsseldorf

(19.09.12), 4'20

Die Abiturientin Isabel Steil war bei Occupy Düsseldorf von Anfang an dabei. Sie war begeistert von dem generationsübergreifenden Zusammentreffen und dem gemeinsamen Willen etwas zu verändern. Wegen fehlender Abgrenzung distanzierte sie sich aber nach einiger Zeit von der Bewegung. Gescheitert sei Occupy aber nicht - die Menschen machten weiter.


Proteste der "Indignados" in Spanien

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Anna-Bianca Krause im Gespräch mit Daniel Sulzmann, ARD-Hörfunkstudio Madrid

(19.09.12), 4'30

Diejenigen, die sich in Spanien über wirtschaftliche und soziale Missstände empören, das sind die "Indignados". Bis heute ist diese Gruppe aktiv, organisiert sich über Internetforen und geht auf die Straße. Aber die Proteste haben andere Formen angenommen, berichtet Daniel Sulzmann im Interview.


This Camp is Your Camp

Musiker bei Occupy Wallstreet; pa

Als vor einem Jahr über Twitter und Videostreams erste Berichte über Occupy Wall Street auf Ihren Schreibtisch gelangten. Man wusste, da passiert was - aber was genau? Occupy hatte kein Gesicht, keine offensichtlichen Forderungen und auch auf einen Soundtrack konnte man nicht so wirklich einigen. Ist Occupy die erste Bewegung ohne eigene Protestmusik?


Der Protestforscher Peter Ullrich

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Anna Bianca Krause im Gespräch mit Peter Ullrich

(17.09.12), 5'13

Eine Schwäche der Occupy-Bewegung sei, dass sie sich am Anfang stark von Gefühlen leiten ließ. Einerseits könne das die anfängliche Euphorie erklären, eventuell wurden dadurch aber auch zu hohe Erwartungen an die Bewegung gestellt. Dennoch sieht Dr. Peter Ullrich, der soziale Bewegungen und Proteste am Wissenschaftszentrum in Berlin erforscht, die Occupy-Bewegung keinesfalls am Ende.





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