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Thema

Cryptoparty

Digitale Sicherheit leicht gemacht

Sendung vom 24. Oktober 2012

In Berlin gab es bereits einige Cryptopartys, in Köln dagegen sind diese Treffen noch relativ unbekannt. Dabei sind sie in unserem digitalen Zeitalter ziemlich wichtig, denn bei Cryptopartys kann man lernen, wie man seine Emails und digitalen Daten sicher verschlüsselt, damit andere nicht den Inhalt lesen können.

Unsere Videos können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
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Anna Bianca Krause im Gespräch mit Nils Neubert, Funkhaus Europa-Reporter (24.10.12), 4'05


Kryptografie ist die Wissenschaft der Verschlüsselung von Informationen und so alt wie die Menschheit selber - zumindest so alt wie die ältesten Schriftstücke. Bei einer Cryptoparty geht es aber nicht darum, die Geschichte der Verschlüsselung aufzuarbeiten, sondern technische Methoden im digitalen Zeitalter anzuwenden, die es dem Nutzer oder der Nutzerin erlauben sollen, Emails oder auch andere Inhalte verschlüsselt zu versenden.

Angefangen hat die Welle der Cryptopartys vor einigen Wochen in Australien. Von dort aus schwappte sie über nach Singapur, Ägypten, die USA und auch Europa. Im Mittelpunkt steht immer die Idee, ungezwungen zu feiern und nebenbei den Gästen zu zeigen, wie man seine Mails sichert, wie man Daten verschlüsselt und wie man einfach dazu beiträgt, dass das, was im Netz privat bleiben soll, auch privat bleibt.


Crypto-Aktivisten wollen helfen

Crypto-Aktivisten sind keine Hacker oder was man sich immer darunter vorstellt. Meist sind es Menschen, die in der IT-Branche als Berater arbeiten, selber Software-Entwickler sind, oder sich ganz einfach mit dem Thema Privatsphäre im Netz beschäftigen.

Einer davon ist Jürgen Fricke, Veranstalter der "Crypto Party Cologne". Er erzählt, dass er sehr viele Kunden habe, die eher sorglos mit ihren sensiblen Daten umgehen. Dabei müsse man gar nicht davon ausgehen, dass man ständig von irgendjemandem überwacht werde. Man solle beim Thema Sicherheit vielmehr an eine klassische Postkarte denken. Auf die schreibe man ja auch nur unverfängliches, etwa Grüße aus dem Urlaub. Für alles andere nutze man einen Brief, dessen Umschlag den Inhalt vor fremden Blicken schützt.


E-Mails soll nicht jeder lesen

Bei einer E-Mail, so Fricke, sei das aber nicht so. Eine unverschlüsselte Email könne theoretisch jeder lesen. Und genau da setzen die Cryptopartys an. Sie wollen auf lockere Art und Weise ein besseres Bewusstsein für das Thema Privatsphäre im Netz zu schaffen.
(Nils Neubert)


Veranstaltung in Köln:

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Donnerstag, den 25.10.2012
Beginn: 17 Uhr
Ort: Ladenlokal Philippstrasse 6,
50823 Köln-Ehrenfeld
Kontakt: seminar@procube.com





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