Neu im Kino - Zwei zur Auswahl: How To Change The World
Lina Kokaly hat sich zum Start der neuen Kinowoche zwei Dokumentationen angeschaut: "How to Change The World" über die Gründung von Greenpeace und "Private Revolutions" über Frauen, die auf dem Tahir-Platz demonstrierten und sie kann beide wärmstens empfehlen.
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How to Change The World | Private Revolutions
Audio
How To Change The World
Dokumentation – Kanada, Großbritannien 2015
Regie: Jerry Rothwell
Mit: Bill Darnell, David Garrick (II), Bobbi Hunter, u.v.m.
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12 Jahren
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David gegen Goliath
Greenpeace ist die bekannteste Umweltschutzbewegung der Welt. Bekannt wurden die Aktivisten in den 70er Jahren durch ihren Mut. Sie störten US-Atomtests vor der Küste Alaskas, ketteten sich an Robbenfangboote und schipperten zwischen Harpunen und Walen und wurden durch ihre mutigen Aktionen gegen Atomkraft und für Tierschutz schnell weltberühmt. Aus der kanadischen Keimzelle wurde eine weltweit agierende Umweltschutzorganisation. Der Film dokumentiert die Gründung der Organisation mit Originalfilmmaterial und lässt die Menschen zu Wort kommen, die von Anfang an dabei waren.
Private Revolutions – Jung, Weiblich, Ägyptisch
Dokumentation, Historie – Österreich 2014
Regie: Alexandra Schneider
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Private Revolutions ist ein kleiner, österreichischer Film. Die junge Filmemacherin Alexandra Schneider saß 2011 vor dem Fernseher und hat da die Bilder vom Tahir-Platz in Ägypten gesehen. Die Bilder haben sie nicht mehr losgelassen und so hat sie sich auf die Suche nach den Frauen gemacht, die dort so mutig demonstrierten. Vier ägypische Frauen hat sie jahrelang begleitet. Sie sind alle auf ihre Art interessant und so verschieden, dass sie sich vermutlich nicht mögen würden: Eine Nubierin, die für den Erhaltung ihrer Kultur kämpft, eine Feministin, die alleine einen ganzen Radiosender auf die Beine stellt, eine Frau, die bei den Muslimbrüdern aktiv ist und eine Alleinerziehende, die stolz ihre Demo-Ausrüstung präsentiert: Eine Gasmaske und eine Schere, denn es gibt ja immer wieder Vergewaltigungen auf dem Platz.
Stand: 10.09.2015, 17.00 Uhr
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